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Elisa
Tavares
Freiburg
Authentizität und Identität. Tradition und Wandel im kreolischen "Batuku" Kap Verdes
Prof. Dr. Stefan Pfänder
Jun. Prof. Dr. Anna Meiser
Romanistik
Oct 2012
Dec 2015
Publiziert

Batuku (auf Portugiesisch batuque) bezeichnet eine Gesangs- und Tanzart, die auf den Kapverdischen Inseln beheimatet ist. Der kapverdische Batuku zeichnet sich im Besonderen im letzten Jahrzehnt durch vielfache Veränderungen, die sowohl die Performance als auch die Vortragenden und die Botschaft betreffen. In diesem Zusammenhang sollte eine Unterscheidung zwischen traditionellem und modernem Batuku vorgenommen werden: Während der traditionelle Batuku stets die gleiche Form annimmt - Vorredner, Chor, manuelle Perkussion - öffnet sich der moderne Batuku verschiedenen musikalischen Einflüssen. So lässt sich beispielsweise beobachten, dass der Sänger/Erzähler ohne Chor auftritt und, dass die Perkussion nicht durch rhythmisches Klatschen, sondern durch Instrumente erfolgt (vornehmlich den Djembé), was den Charakter der Darbietung vollständig verändert. Bei dieser Form wird lediglich die ,,Hülle" des Batuku durch die eibehaltung des Rhythmus bewahrt, womit sie von den Zuhörern nicht weiter als etwas traditionelles, sondern als Weltmusik wahrgenommen wird. Mit diesem Dissertationsprojekt möchte ich den Wandel im Batuku untersuchen und seine moderne Pluralität beschreiben.

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Kreolistik, Ethnologie
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