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Untersuchungsgegenstand des vorliegenden Promotionsprojektes ist die Kodierung von Nachzeitigkeit. Aufgrund konzeptioneller und sprachhistorischer Implikationen verdichtet sich in der Kodierung von Nachzeitigkeit der multidimensionale und polyfunktionale Charakter der Kodierung temporaler Relationen im Allgemeinen: Die Verwobenheit der verbalen Nachbarkategorien Tempus und Modus macht es oft unmöglich, einen Nachzeitigkeitsmarker als eindeutig temporal zu identifizieren. Im Rahmen dieses Projektes gilt es erstens zu klären, wie groß die nichttemporale, epistemisch modale Komponente von Nachzeitigkeitsmarken im Vergleich von sechs europäischen Sprachen ist. Weiterhin ist eine grundlegende Annahme des Projektes, dass die Funktion eines futurischen Grammems durch Faktoren bestimmt wird, die außerhalb der Semantik des Grammems selbst liegen. Diese Faktoren und ihre Interaktion gilt es daher zweitens zu bestimmen. Beide Fragestellungen werden durch psycholinguistische Paradigmen untersucht, bei deren Durchführung eine selbst entwickelte Softwareplattform zum Einsatz kommt.
2010 Wissenschaftliche Hilfskraft am Institut für Kognitionswissenschaft
2009 -2010 Wissenschaftliche Hilfskraft am FRIAS
2008-2010 Lehrbeauftragter für Linguistik
Institut für Vergleichende Germanische Philologie und Skandinavistik der Universität Freiburg
Seit 2009 Arbeit an meinem Promotionsprojekt: "Dimensionen der Zeit"
2003-2008 Albert Ludwigs Universität Freiburg
Magister Artium in Skandinavistik (HF)/Allgemeiner Sprachwissenschaft/Romanischer Philologie (Endnote gesamt 1,1)