This page needs JavaScript! Please enable it to continue.

This website uses JavaScripts. If you use an adblocker, content may not be displayed or may not be displayed correctly.

Schreiben als soziale Praxis – Textroutinen als Indikatoren der Schreibsozialisation (Ringvorlesung Sprache und Kommunikation)

Lecturer(s)Mirjam Weder (Basel; Germanistik)
Contact personHeike Behrens
Emailheike.behrens@unibas.ch
DateTuesday, 23rd April 2019, 00:00 - 01:00
Webhttps://www.hpsl-linguistics.org/1440
LocationKollegienhaus, Hörsaal 118, Petersplatz 1, Basel
Save this event iCal

Schreiben als soziale Praxis – Textroutinen als Indikatoren der Schreibsozialisation

Einführung / Themenschwerpunkte:

1)    Abgrenzung der Vorstellung von Schreiben (und Lesen) als soziale Praxen von funktionalistischen und auf kognitive Prozesse verengte Vorstellungen von Schreiben (und Lesen)

2)    Diskussion der zentralen Konzepte sozio-kultureller Schreibtheorien: Situiertheit, Communities, Kontexte, Domänen, Genres, literale Praxen als kommunikative Handlungen

3)    Literale Normen, Werte und Einstellungen und ihr Wandel über die Zeit

4)    Schreibsozialisation als soziokulturelle Perspektive auf Schreiberwerb

Vertiefung:

Literale Praxen als musterhafte Vorbilder zur Bewältigung rekurrenter Situationen und Anforderungen, Textroutinen als Verbindung zwischen Situation, Genre und Schreib-Communities.

Implikationen/Anwendungsgebiete/Bezüge zu anderen Vorträgen innerhalb der RVL:

Der Ansatz Schreiben als soziale Praxissowie Einsichten zur Bedeutung von Textroutinen als konstitutive Bestandteile von Genres werden in der Schreibdidaktik erst ansatzweise fruchtbar gemacht. Im Vortrag werden die Grundlagen einer soziokulturellen Schreibdidaktik über alle Schulstufen hinweg skizziert.

Der Vortrag greift Aspekte der Medialität und Materialität der schriftlichen Kommunikation sowie der Kulturalität von Textsorten auf (Lauer und Luginbühl/von Waldkirch) und thematisiert Routinisierung in der Kommunikation (Dankel).