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Hermann Paul Scholarship in Linguistics 2026 / 2027

The Hermann Paul School of Linguistics is offering one scholarship for a PhD candidate in Basel, starting between March 1st and April 1st 2027.


HPSL Doctoral Candidate Giovanni Piantanida succesfully defended his PhD thesis

On the 18.06.2026, HPSL Doctoral Candidate Giovanni Piantanida defended his PhD thesis “La chiarezza nell’italiano istituzionale svizzero tra lingua, testo e paratesto. Il caso degli opuscoli informativi delle votazioni” (Supervisor: Prof. Dr. Angela Ferrari, Basel; second supervisor: Prof. Dr. Filippo Pecorari, Università eCampus; third supervisor: Prof. Dr. Sergio Lubello, Università di Salerno; external consultant: Dr. Jean-Luc Egger, Deputy Head of the Section for Legislation and Language at the Swiss Federal Chancellery) with summa cum laude.

The HPSL congratulates Giovanni on this success and wishes him all the best for everything to come next.

Giovanni Piantanida (centre) surrounded by his colleagues Giulia Tonani and Dr. des. Terry Marengo (left), his first supervisor Prof. Dr. Angela Ferrari (Basel), and Dr. Jean-Luc Egger (external consultant; Deputy Head of the Section for Legislation and Language at the Swiss Federal Chancellery), both on the right side.


Congratulations on the Publication of former scholarship holder Joelle Loew’s PhD.

We congratulate Dr. Joelle Loew on the publication of her PhD in the book series Routledge Research in Applied Professional Communication.

Book blurb: This book critically examines gender and professional communication in the IT industry, demonstrating the value of an applied linguistics perspective in better understanding the discourses and gendering of work in the field and more broadly. Drawing primarily from sociolinguistics research but also interdisciplinary lines of inquiry, Loew considers the discursive processes that contribute to the gendering of work in the IT industry.

The volume features discussions of gendered hierarchies and inequalities in the workplace and the ways in which ideologies around professional competency perpetuate stereotypes of gender in IT. The book features data from business interactions and interviews with IT professionals from Switzerland, the UK, and the US, and centres on agile working, whose focus on regular open communication and reduced hierarchies offer opportunities to explore tensions between different gender ideologies. In engaging with these issues, Loew outlines ways forward for engaging with the theoretical, analytical, and methodological issues around the gendering of work without perpetuating binary notions of gender in professional settings.

This volume will be of interest to scholars working on language and gender, professional communication, business communication, and applied linguistics.

https://www.routledge.com/Language-Gender-and-Identities-at-Work-Exploring-Professional-Communication-in-the-IT-Industry/Loew/p/book/9781032719139


HPSL Alumna Miriam Neuhausen erhält Auszeichnung des International Council for Canadian Studies

Miriam Neuhausen (c) Taekil Kim

HPSL Alumna Miriam Neuhausen wurde mit dem „International Candadian Studies Award“ für ihre Dissertation „Language and Identity in Mennonite Communities in Southern Ontario, Canada“ von dem International Council for Canadian Studies ausgezeichnet. 

Mit dem ICCS-Preis wird jedes Jahr eine herausragende Doktorarbeit zu einem kanadischen Thema gewürdigt und gefördert, die einen bedeutenden Beitrag zur kanadischen Forschung leisten. 

Wir gratulieren ganz herzlich!


HPSL PhD Scholarship holder Mizuki Koda successfully defends her doctoral thesis

On the 12th of November 2025, HPSL doctoral candidate and scholarship holder Mizuki Koda successfully defended her doctoral thesis entitled ‘Accomplishing Commensality in Social Interaction: The Multimodal Organisation of Collective Focus at the Dinner Table’ (Supervisor: Prof. Dr. Dr. hc. mult. Lorenza Mondada, Basel; second supervisor: Prof. Dr. Aug Nishizaka, Chiba University, Japan).

The HPSL congratulates Mizuki on this success and wishes her all the best for everything to come next.

Mizuki Koda with supervisor Lorenza Mondada after the defence.


SNSF Starting Grant für Dr. Zeynep Köylü

HPSL PostDoc Dr. Zeynep Köylü Basel hat einen SNSF Starting Grant des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) erhalten. 

Die SNSF Starting Grants unterstützen Forschende, die eine eigene Forschungsgruppe aufbauen möchten, ähnlich wie die früheren Programme Eccellenza und Prima. Bewerberinnen und Bewerber sind teilnahmeberechtigt, wenn sie zwei bis acht Jahre Berufserfahrung nach der Promotion vorweisen können und einen Bezug zur Schweiz haben. Bewerberinnen und Bewerber, die bereits eine Assistenzprofessur innehaben und bereits bedeutende Drittmittel erhalten haben, sind nicht teilnahmeberechtigt. 

Wie Auslandsaufenthalte Nachwirkungen

Studienaufenthalte im Ausland sind prägende Erfahrungen. Sie fördern sprachliche und interkulturelle Kompetenz sowie positive Einstellungen gegenüber Mehrsprachigkeit. Bisher gibt jedoch nur wenige Untersuchungen dazu, welche langfristigen Effekte solche Aufenthalte haben.

Das Projekt der Sprachwissenschaftlerin analysiert, wie sich sprachliche, interkulturelle und einstellungsbezogene Fortschritte während eines Auslandsaufenthalts über die Zeit erhalten, weiterentwickeln und in zukünftige Lehrpraktiken übertragen.

Ein besonderer Fokus gilt angehenden Lehrpersonen: Das Projekt untersucht, wie deren Studienaufenthalte im Ausland dazu beitragen, dass in Schweizer Klassenzimmern sprachliche Vielfalt, ein Bewusstsein für Mehrsprachigkeit und eine darauf ausgerichtete Didaktik stattfinden.

Zeynep Köylü ist Oberassistentin im Fachbereich Anglistik am Departement Sprach- und Literaturwissenschaften der Universität Basel. Ihre Forschungsinteressen gelten unter anderem dem Zweitsprachenerwerb und Sprachentwicklung in unterschiedlichen Kontexten, insbesondere im Rahmen eines Auslandstudiums. Einen weiteren Fokus legt sie auf fortgeschrittene Sprachbeurteilung, Englisch als Lingua franca sowie auf interkulturelle Kompetenzen.

Wir gratulieren zu diesem Erfolg! 


Laura Patrizzi erhält Auszeichnung des internationalen MEDAL-Netzwerks

Laura Patrizzi (dritte von links) mit ihrer Auszeichnung des internationalen MEDAL-Netzwerks. Bildquelle: https://medal.ut.ee/news/medals-for-returning-participants-of-summer-schools/

Das Netzwerk Methodological Excellence in Data-Driven Approaches to Linguistics (MEDAL) ist ein internationaler Zusammenschluss, der von der Universität Tartu in Estland in Kollaboration mit dem Max Planck Institut für Psycholinguistik, der Radboud Universität (Niederlande) und der University of Birmingham (Vereinigtes Königreich) initiiert wurde.

Das Netzwerk soll junge Forscher:innen zu methodischer Exzellenz befähigen. Hierfür ist eine kompetitive Bewerbung nötig.

Laura Patrizzi wurde nun für ihre dreimalige Teilnahme an einer MEDAL-Summer School mit einer Medaille geehrt. An folgenden Summer Schools hat sie teilgenommen:

  • 2023: Summer School in Corpus Linguistics
  • 2024: Summer School in Experimental Linguistics
  • 2025: Summer School in Computational Modelling

Wir gratulieren ganz herzlich!


HPSL-Doktorandin Sara Carreira verteidigt ihre Doktorarbeit erfolgreich

HPSL-Doktorandin Sara Carreira hat am 25. Juni 2025 ihre Doktorarbeit mit dem Titel “Variación sintáctica y sociolingüística en el español de Guinea Ecuatorial: la estructura «verbo de movimiento + a / en + destino» y el sistema pronominal átono de tercera persona” erfolgreich verteidigt. Die HPSL gratuliert Sara herzlich zu diesem Erfolg!

Von links nach rechts: Dr. des. Sara Carreira und Prof. Dr. Sandra Schlumpf-Thurnherr (Erstbetreuerin).

Adriana Hanulíková Professor in Heidelberg

We congratulate Prof Adriana Hanulíková on her appointment to Heidelberg University. Prof. Hanulíková, a member of the HPSL Board until 2023, took up the professorship for German as a Foreign Language Philology at Heidelberg University on 1 March 2025. She was previously awarded funding as part of the Heisenberg Programme.


Verleihung des Hermann-Paul-Preises 2025

Am 26. Mai 2025 verlieh die Hermann Paul School of Linguistics Basel – Freiburg den Hermann-Paul-Preis an Dr. Robert Reinecke für seine herausragende Arbeit über “Die interaktive Hervorbringung von Kreativität“.

Der Festakt fand im Grossen Hörsaal des Englischen Seminars in Basel statt. Die Vorsitzende des Basler Leitungsgremiums, Lorenza Mondada, führte durch die Zeremonie. In ihrer Einleitung hob sie insbesondere die Bedeutung und die Erfolge unserer Graduiertenschule bei der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses in einem herausfordernden akademischen Umfeld hervor.

Den Festvortrag hielt Claudio Scarvaglieri (Lausanne) über “Agency. Zu Verlust und Wiedergewinnung sprachlicher Handlungsfähigkeit”. Darin teilte er Überlegungen aus seiner aktuellen Forschung mit zahlreichen Beispielen aus der psychotherapeutischen Praxis. Von da aus schlug er den Bogen zu eigenen Karriereschritten und -entscheidungen und der Gewinnung von Selbstwirksamkeit im eigenen Berufsleben durch Bereitschaft zu Veränderungen, Netzwerkarbeit und nicht zuletzt Beharrlichkeit.

Im Anschluss wurde der Preisträger geehrt. In seiner Laudatio zeichnete Simon Pröll (Freiburg) nach, wie die Preisjury zu ihrer Entscheidung kam. Gelobt wurde insbesondere die Eigenständigkeit und Risikobereitschaft des Projektes, sowie die Klarheit in Aufbau und Argumentation und die wissenschaftlich profunde und methodisch saubere Vorgehensweise des Autors. Hervorgehoben wurde auch, dass die Ergebnisse praxisrelevant und für ein breiteres Publikum interessant sind.

Abschliessend gab der Preisträger einen kurzen Überblick über seine Dissertation. Anhand von Datenbeispielen aus seinem Korpus von Arbeitssitzungen in Werbeagenturen konnte er ein Prozessmodell der interaktionalen Hervorbringung kreativer Leistungen präsentieren und zeigen, dass diese Leistung auf dem Zusammenspiel unterschiedlicher kommunikativer Modalitäten beruht.

Musikalisch gerahmt wurde die Veranstaltung vom Jazzduo Chris & Yves (Posaune und Klavier).

Nach den anregenden Vorträgen konnten die Gäste beim Apéro riche im Innenhof den Abend gesellig ausklingen lassen.