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Call for applications: PhD position, German Linguistics, Basel: deadline: June 30, 2020.

Am Deutschen Seminar der Universität Basel ist eine Promotionsstelle (100%) für die Dauer von vier Jahren bei Prof. Dr. Martin Luginbühl, Professor für Deutsche Sprachwissenschaft, zu besetzen. Beginn: 1. September 2020.

Die Stelle ist Teil eines vom Schweizerischen Nationalfonds geförderten Projekts, in dem mündliche Argumentationskompetenzen von Kindern im Alter zwischen 6 und 12 Jahren gesprächsanalytisch und korpuslinguistisch untersucht werden. Im Projekt werden gesprächsanalytisch-qualitative und -quantitative Herangehensweisen kombiniert, um anhand eines bereits vorliegenden, einzigartigen Korpus mündlicher argumentativer Gespräche zentrale Merkmale und Entwicklungen mündlichen Argumentierens in einer bisher kaum untersuchten Altersklasse umfassend zu beschreiben.

Ihre Aufgaben

Im Rahmen des Projekts «Kompetenzniveaus mündlichen Argumentierens unter Schulkindern (KompAS)» (Leitung: Prof. Dr. Martin Luginbühl, Basel) werden Gruppengespräche von Schulkindern aus der deutschsprachigen Schweiz aus der 2., 4. und 6. Elementarschulklasse untersucht; diese Gespräche wurden bereits videographisch erhoben, transkribiert und teilweise annotiert. Im Zentrum des Projektes steht das Ziel, Kompetenzniveaus im Bereich mündlicher Argumentationskompetenz von Schulkindern im Alter von 7-12 Jahren empirisch breit basiert, gesprächsanalytisch fundiert und umfassend zu rekonstruieren. Die hier ausgeschriebene Stelle bearbeitet – in enger Zusammenarbeit mit allen Projektmitarbeiter*innen – eines von drei Teilprojekten. Nach Absprache mit dem Team ist entweder ein Teilprojekt zu bearbeiten, in dem pragmatische Mittel und sprachliche Formen zur Realisierung einzelner argumentationsbezogener kommunikativer Jobs (wie Dissens herstellen, Begründungspflicht herstellen, Begründen etc.) untersucht werden, oder ein Teilprojekt, welches untersucht, mit welchen Begründungen Kinder inhaltlich argumentieren. Methodisch werden dabei gesprächsanalytisch-qualitative mit quantitativen Analysen, die in Zusammenarbeit mit einem anderen Teilprojekt entwickelt werden, kombiniert.

Auf Anfrage (martin.luginbuehl@unibas.ch) können Sie Einsicht in den Projekttext erhalten.

Ihr Profil

  • Studienabschluss (Liz oder MA) in Germanistik, germanistischer Linguistik oder Linguistik; Abschlussarbeit im Bereich der Gesprächsanalyse
  • Forschungsinteressen: Gesprächsanalyse, Argumentationstheorie, Sprachliches Lernen in der Schule, Korpuslinguistik
  • sehr gute Deutschkenntnisse, sehr gute passive Schweizerdeutschkenntnisse
  • schnelle Auffassungsgabe, Teamfähigkeit, Organisationstalent, Selbständigkeit, Flexibilität, Kreativität
  • Vorkenntnisse in statistischen Verfahren bzw. die Bereitschaft, sich entsprechende Kenntnisse anzueignen

Wir bieten Ihnen

  • Wissenschaftliche Arbeit mit dem Ziel der Promotion und Möglichkeit zu Lehre an der Universität Basel
  • Arbeit in einem methodisch vielfältig aufgestellten, hochmotivierten Projektteam
  • Nationale und internationale Vernetzung
  • Einblicke und Mitarbeit in Forschung und Lehre
  • Weiterentwicklung berufsrelevanter Fertigkeiten und persönlicher Forschungsinteressen
  • Arbeitsplatz im Zentrum von Basel
  • Die Besoldung erfolgt gemäss den Ansätzen des Schweizerischen Nationalfonds (http://www.snf.ch/SiteCollectionDocuments/allg_doktorierende_d.pdf)

Bewerbung/Kontakt

Die Bewerbungsunterlagen (Motivationsschreiben [max. 2 Seiten], Lebenslauf, Zeugnisse, Empfehlungsschreiben, kurze Textprobe [max. 5 Seiten, z.B. aus der MA-Arbeit], Name und Anschrift von mind. zwei Referenzen) sind elektronisch in Form einer pdf-Datei einzureichen bis zum 30. Juni 2020 an: martin.luginbuehl@unibas.ch. Bei Fragen schicken Sie bitte eine E-Mail an: charlotte.odermatt@unibas.ch.